Eine aktuelle Analyse von Sprengnetter zeigt: Die Maklerquote bei zum Kauf angebotenen Eigentumswohnungen liegt im dritten Quartal 2026 deutschlandweit bei 66 Prozent und damit nur leicht unter dem Niveau des Vorquartals.
- Maklerquote weiterhin auf hohem Niveau: Im dritten Quartal 2026 liegt die deutschlandweite Maklerquote bei 66 Prozent. Gegenüber dem Vorquartal entspricht das einem Rückgang um einen Prozentpunkt.
- Schwankungen innerhalb des Quartals: Nach 67 Prozent im Juli sinkt die Maklerquote im August auf 64 Prozent und erholt sich im September auf 66 Prozent.
- Regionale Unterschiede: Leipzig und Stuttgart erreichen mit jeweils 72 Prozent die höchsten Maklerquoten. Dortmund verzeichnet mit minus 8 Prozentpunkten den größten Rückgang gegenüber dem Vorquartal.
Maklerquote bundesweit weiterhin stabil
Rund zwei Drittel der zum Kauf angebotenen Eigentumswohnungen in Deutschland werden über Immobilienmakler vermarktet. Das zeigt die aktuelle Analyse von Sprengnetter für das dritte Quartal 2026. Mit einer Maklerquote von 66 Prozent liegt der Anteil einen Prozentpunkt unter dem Vorquartal (67 Prozent). Auch gegenüber dem dritten Quartal 2025 (67 Prozent) ergibt sich ein leichter Rückgang um einen Prozentpunkt.
Damit bewegt sich die Maklerquote weiterhin auf einem stabilen Niveau. Der leichte Rückgang im dritten Quartal ist vor allem auf den niedrigeren Monatswert im August zurückzuführen.
August sorgt für vorübergehenden Rückgang
Die monatliche Entwicklung verdeutlicht die Schwankungen innerhalb des Quartals. Im Juli 2026 liegt die deutschlandweite Maklerquote bei 67 Prozent. Im Ferienmonat August sinkt sie auf 64 Prozent, ein Rückgang um 3 Prozentpunkte. Im September steigt der Anteil der Maklerangebote wieder auf 66 Prozent.
Ohne den August läge der rechnerische Durchschnitt aus Juli und September bei rund 67 Prozent und damit auf dem Niveau des Vorquartals. Die Entwicklung spricht somit eher für eine kurzfristige Schwankung als für einen anhaltenden Rückgang der Maklerbeteiligung.
| Monat | Maklerquote |
|---|---|
| Juli 2026 | 67 % |
| August 2026 | 64 % |
| September 2026 | 66 % |
| 3. Quartal 2026 | 66 % |
Stuttgart legt zu, Dortmund verzeichnet größten Rückgang
In den zehn größten deutschen Städten entwickelt sich die Maklerquote unterschiedlich. Leipzig und Stuttgart erreichen im dritten Quartal mit jeweils 72 Prozent die höchsten Werte. Während Leipzig gegenüber dem Vorquartal leicht um einen Prozentpunkt nachgibt, steigt die Maklerquote in Stuttgart um 4 Prozentpunkte. Damit verzeichnet Stuttgart den größten Zuwachs unter den untersuchten Städten.
Auch München legt um 2 Prozentpunkte auf 64 Prozent zu. Düsseldorf und Essen gewinnen jeweils einen Prozentpunkt hinzu.
Den deutlichsten Rückgang verzeichnet Dortmund. Dort sinkt die Maklerquote von 70 auf 62 Prozent, ein Minus von 8 Prozentpunkten. In Berlin und Hamburg fällt sie um jeweils 3 Prozentpunkte auf 68 beziehungsweise 66 Prozent. Köln weist mit 57 Prozent weiterhin den niedrigsten Anteil an Maklerangeboten unter den zehn Städten auf.
Maklerquote in den zehn größten deutschen Städten

PP = Prozentpunkte. Quartalswerte sind auf ganze Prozent gerundet.
Methodik
Für diese Analyse wurden 509.235 Angebote für Eigentumswohnungen im Zeitraum vom 01.01.2020 bis zum 30.09.2026 untersucht. Die Maklerquote gibt an, wie viel Prozent der auf ImmoScout24 angebotenen Eigentumswohnungen von Immobilienmaklerinnen und Immobilienmaklern inseriert werden. Die Quartalswerte basieren auf dem Durchschnitt der jeweiligen Monatsquoten und sind auf ganze Prozent gerundet.


