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Juli-Analyse: Flächendeckender Preisaufschwung bei Wohnimmobilien setzt sich fort

Grafik mit Text: Kaufpreise Juli 2025. Der Preisaufschwung bei Wohnimmobilien setzt sich fort. Auch im Juli steigen die Immobilienpreise in vergleichbarer Größenordnung wie in den Vormonaten an. Darunter ein Porträt von Christian Sauerborn, dem Chief Operating Officer bei Sprengnetter. In der linken Ecke das Sprengnetter Logo.
  • Wohnimmobilienpreise weiter im Aufwärtstrend: Eigentumswohnungen +4,2 % im Jahresvergleich, Einfamilienhäuser +2,8 %
  • Bundesweite Dynamik übertrifft Großstädte – flächendeckende Erholung zeigt sich deutlicher als in Metropolen
  • Monatliche Entwicklung moderat positiv: Einfamilienhäuser +0,3 %, Eigentumswohnungen +0,1 % gegenüber Juni
  • Anhaltende Belebung bei Wohnungsbaukrediten: +18 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum

 

 

Die positive Preisentwicklung bei Wohnimmobilien setzt sich auch im Juli 2025 fort. Wie die aktuelle Analyse von Sprengnetter-Chefanalyst Christian Sauerborn zeigt, liegen die Eigentumswohnungspreise im bundesweiten Durchschnitt nun 4,2 % über dem Vorjahreswert, die der Einfamilienhäuser bei 2,8 %.

 

„Die Kaufpreise für Wohnimmobilien entwickeln sich weiterhin in vergleichbarer Größenordnung positiv wie in den Vormonaten“, erläutert Christian Sauerborn. „Interessant ist dabei, dass die Entwicklungen in den separat betrachteten Großstädten in fast allen Bereichen dem Bundesdurchschnitt etwas hinterherhinken. Der Preisaufschwung ist also flächenhaft gegeben, noch deutlicher als in den größten Städten.“

 

 

 

 

 

 

Im Monatsvergleich zeigt sich eine moderate Aufwärtsbewegung: Einfamilienhäuser verteuerten sich im Juli um 0,3 % gegenüber Juni, Eigentumswohnungen legten um 0,1 % zu. „Dem nun bereits langfristig kontinuierlichen Anstieg der Kaufpreise für individuelle Wohnimmobilien liegt zugrunde, dass auf dem Markt wieder Stabilität und Planbarkeit herrscht“, so Sauerborn weiter.

 

 

Detaillierte Ergebnisse der Kaufpreise für Einfamilienhäuser

Bei den Einfamilienhäusern zeigt Frankfurt am Main mit +3,6 % die stärkste Dynamik im Jahresvergleich. Auch Stuttgart (+1,4 %) und Düsseldorf (+1,3 %) verzeichnen positive Entwicklungen. Berlin bleibt hingegen weiterhin im negativen Bereich mit -1,3 % gegenüber dem Vorjahresmonat.

 

 

 

 

Detaillierte Ergebnisse der Kaufpreise für Eigentumswohnungen

Der Eigentumswohnungsmarkt zeigt eine noch stärkere Aufwärtsdynamik. München führt hier mit einem Jahresplus von 3,6 %, dicht gefolgt von Leipzig und Düsseldorf mit jeweils 3,3 %. Selbst Berlin, das bei Einfamilienhäusern schwächelt, verzeichnet bei Eigentumswohnungen ein leichtes Plus von 0,4 % im Jahresvergleich.

 

 

 

 

 

Angebots- und Transaktionspreise: Diskrepanz bleibt stabil

Die Differenz zwischen den aufgerufenen Angebotspreisen und den tatsächlich realisierten Transaktionspreisen liegt im Juli bundesweit bei 7,0 % und damit auf einem ähnlichen Niveau wie in den Vormonaten. Regional zeigen sich jedoch deutliche Unterschiede: Während Hamburg mit 9,9 % und Köln mit 9,7 % die größten Diskrepanzen aufweisen, liegt Leipzig mit nur 3,7 % deutlich unter dem Bundesdurchschnitt.

 

 

Anhaltende Belebung bei privaten Wohnungsbaukrediten

Die Transaktionstätigkeit auf dem deutschen Wohnimmobilienmarkt befindet sich weiter auf Erholungskurs. Ein wichtiger Indikator für diese Entwicklung ist das von der Preisentwicklung bereinigte Volumen der Wohnungsbaukredite für Privathaushalte. Der daraus gezogene Index (Januar 2023 = 100) steht im Juni 2025 auf einem Wert von 157,5. Das entspricht einem Wachstum von 18 Prozent seit Juni des vergangenen Jahres.

„Vor dem Hintergrund günstiger Rahmenbedingungen – stabile Zinssätze für Baufinanzierung, ungebrochene Nachfrage nach Wohnimmobilien und steigende Preise – ist auch mittelfristig mit einer Zunahme privater Immobilienkredite und damit auch ein Anstieg der Transaktionen zu rechnen“, sagt Sprengnetter-Chefanalyst Christian Sauerborn.

Nach den äußerst starken Zuwächsen der Baufinanzierungsvolumina im ersten Quartal 2025 zeigten die Monate April bis Juni eine leichte Konsolidierung. Der Juni-Wert liegt 3,2 Prozent unter dem Indexwert des Vormonats Mai (162,9), bleibt aber auf dem hohen Niveau von mehr als 150 Basispunkten, die er seit Beginn 2025 ausweist. Im Juni 2025 betrug das Volumen privater Wohnungsbaukredite 19,2 Milliarden Euro. Im Vorjahresmonat waren es 16,3 Milliarden Euro.

 

 

 

 

Fazit: Markt zeigt nachhaltige Erholung

„Die aktuelle Entwicklung bestätigt die nachhaltige Erholung des Wohnimmobilienmarktes“, resümiert Christian Sauerborn. „Besonders bemerkenswert ist, dass die positive Dynamik nicht auf einzelne Hotspots beschränkt ist, sondern sich flächendeckend zeigt – teilweise sogar stärker als in den Metropolen. Das spricht für eine breite Marktbelebung und bietet Immobilienmaklerinnen und Immobilienmaklern gute Perspektiven, ihre Marktposition weiter auszubauen.“

 

 

Datengrundlage

Für diese Analyse wurden 1.329.600 Angebotspreise und 350.876 Kaufpreise im Zeitraum vom 01.07.2024 bis 31.07.2025 ausgewertet.

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