Baupreisindex

Die vom Statistischen Bundesamt ermittelten Indizes für Bauleistungspreise stellen die Entwicklung der Preise für den konventionell gefertigten Neubau ausgewählter Bauwerksarten des Hoch- und Tiefbaus sowie für Instandhaltungsmaßnahmen an Wohngebäuden dar. In der Wertermittlung werden diese benötigt, um die Normalherstellungskosten an die Preisverhältnisse am Wertermittlungsstichtag anzupassen.

Baupreisindex für Wohngebäude um 4,3 % im Jahresvergleich gestiegen

Nach Mitteilung des statistischen Bundesamtes sind die Preise für den Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude in Deutschland im November 2023 um 4,3 % gegenüber November 2022 gestiegen. Im Vergleich zum August 2023 erhöhten sich die Baupreise im November 2023 um 0,4 %.

Die Neubaupreise für Bürogebäude und für gewerbliche Betriebsgebäude stiegen binnen Jahresfrist um 4,3 bzw. 3,7 %. Im Straßenbau legten die Preise um 6,4 % gegenüber November 2022 zu.

Aktualisierte Baupreisindex-Programmtabelle für Sprengnetter ProSa, ProBel und AKuK

Aktuelle Baupreisindizes für den Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude

Jahr/Monat

2000 = 100

2010 = 100

2015 = 100

2022 November

199,8

171,8

154,7

2023 Februar

205,3

176,4

158,9

2023 Mai

206,9

177,9

160,2

2023 August

207,5

178,3

160,6

2023 November

208,4

179,1

161,3

Quelle: Statistisches Bundesamt, Datenbank GENESIS-Online, Tabellen Bauwirtschaft (Werte bis einschließlich November 2022 aus der Fachserie 17, Reihe 4).
Hinweis: Die Indizes zum Basisjahr 2000 = 100 und 2010 = 100 wurden durch Umbasierung der amtlichen Indizes zum Basisjahr 2015 = 100 berechnet.

Landes-Baupreisindizes

Verweise zu den jeweiligen Seiten der zuständigen Statistischen Landesämter:

Baden-Württemberg

Berlin und Brandenburg

Bayern

Hessen

Niedersachsen

Nordrhein-Westfalen

Saarland

Sachsen-Anhalt

Sachsen

Thüringen

Hinweis: In den übrigen Bundesländern werden derzeit keine Baupreisindizes veröffentlicht.