Baupreisindex

Die vom Statistischen Bundesamt ermittelten Indizes für Bauleistungspreise stellen die Entwicklung der Preise für den konventionell gefertigten Neubau ausgewählter Bauwerksarten des Hoch- und Tiefbaus sowie für Instandhaltungsmaßnahmen an Wohngebäuden dar. In der Wertermittlung werden diese benötigt, um die Normalherstellungskosten an die Preisverhältnisse am Wertermittlungsstichtag anzupassen.

Amtlicher Baupreisindex für Wohngebäude im Februar 2020 gegenüber Vorjahresmonat um 3,4 % gestiegen

Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes stieg der Preisindex für den Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude (Bauleistungen am Bauwerk, einschließlich Umsatzsteuer) in Deutschland im Februar 2020 gegenüber Februar 2019 um 3,4 %. Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilt, hatte der Preisanstieg zum Vorjahr im November 2019 noch bei 3,8 % gelegen. Von November 2019 auf Februar 2020 erhöhten sich die Baupreise um 1,3 %.

Die Neubaupreise für Bürogebäude stiegen binnen Jahresfrist um 3,4 % und für gewerbliche Betriebsgebäude um 3,3 %. Im Straßenbau erhöhten sich die Preise um 3,3 %.

Aktualisierte Baupreisindex-Programmtabelle für Sprengnetter ProSa und ProBel

Aktuelle Baupreisindizes für den Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude

Jahr/Monat 2000 = 100 2010 = 100 2015 = 100
2019 Februar 146,5 125,9 113,4
2019 Mai 147,6 126,9 114,3
2019 August 148,7 127,8 115,1
2019 November 149,5 128,5 115,7
2020 Februar 151,4 130,1 117,2

Quelle: Statistisches Bundesamt, Fachserie 17, Reihe 4.
Hinweis: Die Indizes zum Basisjahr 2000 = 100 und 2010 = 100 wurden durch Umbasierung der amtlichen Indizes zum Basisjahr 2015 = 100 berechnet.

Landes-Baupreisindizes

Verweise zu den jeweiligen Seiten der zuständigen Statistischen Landesämter:

Baden-Württemberg

Berlin und Brandenburg

Bayern

Hessen

Niedersachsen

Nordrhein-Westfalen

Saarland

Sachsen-Anhalt

Sachsen

Thüringen

Hinweis: In den übrigen Bundesländern werden derzeit keine Baupreisindizes veröffentlicht.