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Hier finden Sie Marktinformationen, Rechtliches & Urteile sowie die Unternehmensnews von Sprengnetter.

Immobilienmakler & Sachverständige, Kreditwirtschaft, Zertifizierung, Marktinformationen

Baupreise für Wohngebäude im Februar 2021 um 4,5 % zum Vorquartal gestiegen

Die Preise für den Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude in Deutschland sind nach Angaben des Statistischen Bundesamtes im Februar 2021 um 3,1 % gegenüber Februar 2020 gestiegen. Im Vergleich zum November 2020 stiegen die Baupreise im Februar 2021 um 4,5 %, vor allem aufgrund des seit Jahresanfang wieder geltenden Mehrwertsteuersatzes von 19 %. Wäre der abgesenkte Steuersatz beibehalten worden, hätte der Anstieg rein rechnerisch 1,9 % betragen.

Die Corona-Pandemie hat für viele Bürger erhebliche Einschränkungen ihrer Wohnsituation mit sich gebracht. Wie eine aktuelle Forsa-Umfrage im Auftrag des Verbandes der Privaten Bausparkassen zeigt, sind drei von vier Befragten zwar mit ihrer Wohnsituation insgesamt zufrieden. Trotzdem hat sich der Anspruch an das eigene Zuhause verändert. Um die Wohnsituation zu verbessern, hat jeder Dritte während der Pandemie bereits Modernisierungs- und Renovierungsmaßnahmen ergriffen. Darüber hinaus denkt jeder fünfte Mieter inzwischen ernsthaft über Wohneigentum nach. Gefragt nach dem Wunschwohnort bevorzugt jeder zweite Bundesbürger eine Gemeinde oder Stadt unter 20.000 Einwohnern.

 

 

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Preise für Wohnimmobilien im 4. Quartal 2020: +8,1 % zum Vorjahresquartal

Die Preise für Wohnimmobilien in Deutschland lagen gemäß aktuellem Häuserpreisindex des Statistischen Bundesamtes im 4. Quartal 2020 durchschnittlich 8,1 % höher als im Vorjahresquartal. Die Preise für Wohnungen, Ein- und Zweifamilienhäuser stiegen gegenüber dem 3. Quartal 2020 um durchschnittlich 2,6 %. Damit setzt sich der Trend steigender Wohnimmobilienpreise trotz der andauernden Corona-Pandemie wie bereits in den vergangenen Quartalen fort.

Kreditwirtschaft, Marktinformationen

Neubau von Ein- und Zweifamilienhäusern stagniert seit 2005

Wohnen und Bauen stehen immer mehr im Spannungsfeld zwischen dem Wunsch nach Komfort, wachsenden Kosten und den ökologischen Erfordernissen. Das spiegelt sich auch in den Daten zu neu gebauten Wohnhäusern wider, wo zuletzt die Mehrfamilienhäuser überwogen. Von den insgesamt 288 000 Wohnungen, die von Januar bis November 2020 genehmigt wurden, sollen 169 000 in Mehrfamilienhäusern entstehen, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt. Das entspricht einem Anteil von 59 %. Demgegenüber standen 109 000 genehmigte Wohnungen in Ein- und Zweifamilienhäusern – ein Anteil von 38 %. Die übrigen Genehmigungen betrafen Wohnheime.

 

Aktuelle Rechtsprechung sowie neue, einzuhaltende aufsichtsrechtliche Vorgaben wie z. B. die EBA-Guidelines zur Kreditvergabe und -überwachung fordern, bei der Hereinnahme, Bearbeitung und Bewertung von Kreditsicherheiten stets auf dem Laufenden zu sein.

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Überarbeiteter Entwurf der ImmoWertV 2021 veröffentlicht

Am 1. Februar ist die zweite Beteiligungsphase (Länder- und Verbändebeteiligung) zur Novellierung der ImmoWertV 2021 gestartet. Die überarbeiteten Entwürfe zur ImmoWertV 2021, zur ImmoWertA und die kommentierte Auswertungsübersicht der ersten Beteiligungsphase sind nun auch auf der Internetseite des Bundesinnenministeriums veröffentlicht.

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Nichtanwendungserlass: Finanzverwaltung erkennt weiterhin Gutachten von zertifizierten Sachverständigen an

Entgegen dem BFH-Urteil vom 05.12.2019 halten die obersten Finanzbehörden der Länder weiterhin an ihrer Auffassung fest, dass der Nachweis des niedrigeren gemeinen Wertes auch durch von einer akkreditierten Zertifizierungsstelle zertifizierte Sachverständige erfolgen kann.

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Baupreise für Wohngebäude im November 2020 erstmals seit 2002 im Vorjahresvergleich gesunken

Die Preise für den Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude in Deutschland sind im November 2020 um 0,1 % gegenüber November 2019 gesunken. Grund dafür ist vor allem die seit Juli 2020 geltende Senkung der Mehrwertsteuersätze. Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilt, gab es einen Rückgang der Baupreise gegenüber dem Vorjahr zuletzt im Februar 2002. Im August 2020, dem zuletzt erhobenen Monat, hatten die Baupreise im Jahresvergleich stagniert. Im Vergleich zum August 2020 stiegen die Baupreise im November 2020 um 0,4 %.

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Novelliertes JVEG tritt am 1. Januar 2021 in Kraft

Am 29.12.2020 ist das Kostenrechtsänderungsgesetz (KostRÄG 2021) im Bundesanzeiger veröffentlicht worden, im Zuge dessen auch das Justizvergütungs- und -entschädigungsgesetz (JVEG) novelliert wird. Vom Gericht beauftragte Sachverständige erhalten demnach ab 2021 mehr Geld.

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Neues WEG tritt am 1.12.2020 in Kraft

Mit dem Wohnungseigentumsmodernisierungsgesetz (WEMoG) vom 16.10.2020 wird insbesondere das Wohnungseigentumsgesetz (WEG) modernisiert. Die neuen Regelungen gelten ab dem 1. Dezember 2020 und sind in Teilen auch für Immobilienbewerter bedeutsam.