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Die kompletten Zeitreihen sind abgedruckt in Sprengnetter, Immobilienbewertung - Marktdaten und Praxishilfen, die Arbeitsmaterialien für Bewertungssachverständige
 

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ISBN 978-3-937513-45-4

 

Seminartermine & Orte

Alles zur Erbbauzinsanpassung erlernen Sie in dem Seminar
C02 Wertermittlung bei Erbbaurechten, Baulasten und Grunddienstbarkeiten.

Die nächsten Termine:

27. - 28.04.2012 - Hamburg

C02 Wertermittlung bei Erbbaurechten, Baulasten und Grunddienstbarkeiten


15. - 16.06.2012 - Sinzig

C02 Wertermittlung bei Erbbaurechten, Baulasten und Grunddienstbarkeiten



Einkommensentwicklung


Bruttomonatsverdienste betrugen im 3. Quartal 2011 durchschnittlich 3.322 €

Einkommensindex 2011-03
Index der durchschnittlichen Bruttomonatsverdienste von Arbeitnehmern im Produzierenden Gewerbe in Deutschland (Basis 2010=100)

Originalgröße
Ein vollzeitbeschäftigter Arbeitnehmer verdiente in Deutschland im dritten Quartal 2011 ohne Sonderzahlungen durchschnittlich 3.322 € brutto im Monat.

Nach Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (DESTATIS) sind die Reallöhne, das heißt die preisbereinigten Bruttomonatsverdienste vollzeitbeschäftigter Arbeitnehmer, im dritten Quartal 2011 im Vergleich zum dritten Quartal 2010 um durchschnittlich 0,6% gestiegen. Dies ist der geringste Anstieg seit dem vierten Quartal 2009.

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, stiegen die Nominallöhne in diesem Zeitraum um 3,0 %, die Verbraucherpreise erhöhten sich um 2,5 %. Während sich die Inflationsrate das achte Quartal in Folge erhöhte, stiegen die Nominallöhne im Vergleich zu den beiden Vorquartalen deutlich schwächer an.

Index der durchschnittlichen Bruttomonatsverdienste von Arbeitnehmern in Deutschland

Jahr Quartal Index
2010 Q3 100,6
2010 Q4 101,2
2011 Q1 101,0
2011 Q2 102,8
2011 Q3 103,3
(Basis 2010 = 100)
Quelle: Statistisches Bundesamt, Veröffentlichung „Indizes der durchschnittlichen Bruttomonatsverdienste von Arbeitnehmern in Deutschland - Erbbaurecht -“
Anmerkung: Seit der Veröffentlichung der Indizes für das 1. Quartal 2009 werden die Ergebnisse (rückwirkend bis zum 1. Quartal 2007) auf der Grundlage der Systematik der Wirtschaftszweige 2008 (WZ 2008) ausgewiesen, d.h. der Wirtschaftszweig Öffentliche Verwaltung, Verteidigung und Sozialversicherung wurde genauso aufgenommen wie Beamte in den Wirtschaftszweigen Öffentliche Verwaltung, Verteidigung und Sozialversicherung und Erziehung und Unterricht.

Erbbauzinsanpassungen seit Umstellung der Arbeitnehmerverdienste in 2008

Aus Verbraucherpreisindex und Einkommensindex lässt sich die Veränderung der allgemeinen wirtschaftlichen Verhältnisse ableiten, die für die Anpassung von Erbbauzinsen bedeutend sind. Bis zur Umstellung der Statistik der Arbeitnehmer in 2008 wurde hierzu zumeist auf die Indizes der Angestelltenverdienste in Industrie und Handel und auf die Indizes der Arbeiterverdienste im produzierenden Gewerbe zurück gegriffen. An die Stelle dieser Indizes ist der neue Index der durchschnittlichen Bruttomonatsverdienste im produzierenden Gewerbe getreten (siehe auch Gante, J.: Einfluss der neuen Statistik für Arbeitnehmerverdienste auf Erbbauzinsanpassungen, immobilien & bewerten 2/2008, S. 84 ff.).

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