Immobilienpreise
DEIX - Deutscher Eigentums-Immobilien-Index (ifs)
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Preise für Wohneigentum ziehen wieder an. Der DEIX Deutscher Eigentums-Immobilien-Index des ifs Städtebauinstituts ist 2010 in Westdeutschland gegenüber dem Vorjahr um drei Punkt eauf 109 Punkte (1995 = 100) gestiegen. In Ostdeutschland ist der Index sogar um fünf Punkte auf 93 Punkte gestiegen. Das ifs Städtebauinstitut geht auch für die nächsten Jahre von einer relativ konstanten Preisentwicklung aus. Neben dem Gesamtindex veröffentlicht das ifs Städtebauinstitut auch die Preisentwicklungen für Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen in langjährigen Indexreihen. Die Ergebnisse beruhen jeweils auf einer Betrachtung der Gesamtumsätze (Anzahl und Kaufpreis). Preisbildende Faktoren für die Immobilien wie Baualter, Lage, Ausstattung, etc. werden dabei ausgeblendet. |
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Regionale Preisunterschiede nehmen weiter zu. Bei den Eigentumswohnungen liegt die Mehrheit der Regionen im Aufwärtstrend. Die größten Steigerungen – wenn auch auf unterschiedlichen Preisniveaus – wiesen 2010 demnach die Regionen Bielefeld/Paderborn (11,1%), Augsburg (9,4%) und Berlin (9,4%) auf. In der Region München wurden mit 227.900 € und einer Preissteigerung von 5,4% die höchsten Kaufpreise für Eigentumswohnungen bezahlt. Die mit Abstand höchsten Preise für Einfamilienhäuser wurden erneut in der Region München gezahlt. Mit 433.500 € lag der Kaufpreis um 4,4% über dem Vorjahresniveau. Erst mit weitem Abstand folgen die Regionen Düsseldorf, Untermain und Mittlerer Neckar. In der Region Dresden war mit 7,7% die größte Preissteigerung auf dem Markt für Einfamilienhäuser festzustellen. Mit durchschnittlich 115.900 € pro Kauffall sind die Preise zwar noch gering, haben sich jedoch langfristig positiv entwickelt. Einen ebenso großen Preissprung gab es mit 7,1% in Berlin. |
DIX - Deutscher Immobilien Index (IPD)
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Die Gesamtrendite, die institutionelle Investoren mit ihren Immobilien vor Steuern und Finanzierung in Deutschland erzielen konnten, hat 2011 ein Rekordniveau erreicht. Mit Handel-, Büro- und Wohnimmobilien wurde 2011 in Deutschland eine Rendite von durchschnittlich 5,5 Prozent erreicht. Das ist das Ergebnis der DIX Deutscher Immobilien Index, den die IPD Investment Property Databank GmbH (früher DID Deutsche Immobilien Datenbank) ermittelt. Eine Einzelbetrachtung der Segmente Handel, Büro und Wohnen zeigt in Relation zur Gesamtmarktrendite ein differenziertes Bild. So erzielten Institutionelle Investoren 2011 mit Industrieimmobilien einen Total Return von 7,0%. Einen großen Performancesprung vollzogen Büroimmobilien, deren Gesamtrendite sich um 1,2%-Punkte auf 4,3% verbesserte. Wohnimmobilien erreichten 2011 eine Gesamtrendite von 7,8%. Der DIX misst die Performance von direkten Immobilieninvestments vor Finanzierung und Steuern, die während eines Kalenderjahres im Bestand gehalten wurden. In die Berechnung des DIX 2012 sind die Werte von insgesamt 4.300 Immobilien zu einem Marktwert von über 50 Mrd. Euro eingeflossen. Darin hat das Bürosegment mit einem Marktvolumen von rd. 23,4 Mrd. Euro den größten Anteil vor Handelsimmobilien (rd. 14,3 Mrd. Euro) und Wohnobjekten (rd. 6,2 Mrd. Euro) sowie Industrieimmobilien (rd. 2,7 Mrd. Euro). |
NIDEX - Niedersächsischer Immobilienindex (OGAA Niedersachsen)
Auf der Datengrundlage aller in der automatisiert geführten Kaufpreissammlung registrierten Kauffälle leitet der Obere Gutachterausschuss für Grundstückswerte in Niedersachsen zur Darstellung der Änderungen der allgemeinen Wertverhältnisse den Niedersächsischen Immobilienindex (NIDEX) ab. Die Ergebnisse werden differenziert für die Marktsegmente Einfamilienhäuser bzw. Reihenhäuser, Doppelhaushälften (jeweils Neubauten, 10-, 20-, 30-, 40- und 50-Jahre alte Gebäude) und Wohnungseigentume (Neubauten, 20-Jahre alte Eigentumswohnungen) ausgewiesen.
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Der Grundstücksmarkt in Niedersachsen hat sich gegenüber 2009 im Jahr 2010 positiv entwickelt. Insgesamt nahm die Anzahl der registrierten Kaufverträge um +6 % (2009: +1 %) zu. Die größten Zuwächse gab es hierbei beim Teilmarkt Wohnungseigentum mit +10 % und beim Wohnbauland mit +12 %.
Nach Angaben des Oberen Gutachterausschusses Niedersachsen wurden durchschnittlich für freistehende Einfamilienhäuser zwischen 85.000 € im Landkreis Lüchow-Dannenberg und 262.000 € in der Landeshauptstadt Göttingen gezahlt. Im Landesdurchschnitt wurden für ein Einfamilienhaus 141.000 €, für ein Zweifamilienhaus 149.000 € und für Reihenhäuser/Doppelhaushälften 132.000 € bezahlt.
Folgende Trends zeigen sich bei Betrachtung aller veröffentlichter Indexwerte:


Detaillierte Informationen zum NIDEX finden Sie im Niedersächsischen Landesgrundstücksmarktbericht 2011.
Nach Angaben des Oberen Gutachterausschusses Niedersachsen wurden durchschnittlich für freistehende Einfamilienhäuser zwischen 85.000 € im Landkreis Lüchow-Dannenberg und 262.000 € in der Landeshauptstadt Göttingen gezahlt. Im Landesdurchschnitt wurden für ein Einfamilienhaus 141.000 €, für ein Zweifamilienhaus 149.000 € und für Reihenhäuser/Doppelhaushälften 132.000 € bezahlt.
Folgende Trends zeigen sich bei Betrachtung aller veröffentlichter Indexwerte:

Neubauten befinden sich im Aufwärtstrend. Einfamilienhäuser haben erstmalig seit 1999 das Niveau aus dem Jahr 2000 überschritten; Reihenhäuser/Doppelhaushälften und Eigentumswohnungen haben erstmalig wieder das Niveau von 2000 erreicht.

Bei Bestandsimmobilien ist objektübergreifend in allen Altersklassen ein positiver Trend gegenüber dem Vorjahr festzustellen: alle ausgewiesenen Indexwerte liegen zwischen 2 und 5 Punkten über denen des Vorjahres. Objektartübergreifend kann zudem festgestellt werden, dass je älter die Immobilie ist, desto geringer ist der Indexwert bzw. desto größer ist der Preisrückgang im Vergleich zu dem Basisjahr 2000.
Detaillierte Informationen zum NIDEX finden Sie im Niedersächsischen Landesgrundstücksmarktbericht 2011.
E&G - Aktienindizes für Immobilienaktiengesellschaften (Bankhaus Ellwanger&Geiger)
Der erste umfassende Aktienindex für deutsche Immobilienaktiengesellschaften E&G-DIMAX wurde vom Bankhaus Ellwanger & Geiger 1995 aufgelegt. Als Basis wurde der 31.12.1988 (=100) festgelegt.
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Die Konstruktion der E&G-Aktienindizes ist an die Grundüberlegungen des Deutschen Aktienindizes (DAX) angelehnt. Alle Indizes sind als Laspeyres-Index konstruiert. Die Indexwerte werden bei Kapitalveränderungen und bei Dividendenzahlungen bereinigt (Performance-Index). Zusätzlich werden die Indizes auch als Kursindex (ohne Berücksichtigung von Dividendenzahlungen) berechnet.
Der E&G-DIMAX setzt sich aus zur Zeit 59 deutschen Titeln zusammen, der E&G-Epix 30 aus 30 Titeln innerhalb der Eurozone und der E&G-Epix 50 enthält zusätzlich zu den 30 Unternehmen des E&G-Epix 30 weitere 20 Unternehmen aus Großbritannien, Dänemark, Schweden, Norwegen, Russland und der Schweiz.
Die Gewichtung der einzelnen Titel erfolgt ausschließlich nach der Marktkapitalisierung der Gesellschaften. Die Aufnahme oder Streichung einzelner Titel erfolgt analog der Vorgehensweise beim DAX. Die Anpassung des E&G-Aktienindizes erfolgt einmal jährlich am Jahreswechsel.
Der Indexstand wird börsentäglich jeweils auf der Basis der Kassakurse ermittelt und veröffentlicht.
Der E&G-DIMAX setzt sich aus zur Zeit 59 deutschen Titeln zusammen, der E&G-Epix 30 aus 30 Titeln innerhalb der Eurozone und der E&G-Epix 50 enthält zusätzlich zu den 30 Unternehmen des E&G-Epix 30 weitere 20 Unternehmen aus Großbritannien, Dänemark, Schweden, Norwegen, Russland und der Schweiz.
Die Gewichtung der einzelnen Titel erfolgt ausschließlich nach der Marktkapitalisierung der Gesellschaften. Die Aufnahme oder Streichung einzelner Titel erfolgt analog der Vorgehensweise beim DAX. Die Anpassung des E&G-Aktienindizes erfolgt einmal jährlich am Jahreswechsel.
Der Indexstand wird börsentäglich jeweils auf der Basis der Kassakurse ermittelt und veröffentlicht.
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