Newsletter abonnieren
Aktuelle Seminare
05.12.2009 |
Informationen
zurück
Rund 1,4% aller Haushalte erhielten Ende 2008 Wohngeld
Am Jahresende 2008 erhielten nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (DESTATIS) in Deutschland rund 569.000 Haushalte Wohngeld. Das entsprach 1,4% aller privaten Haushalte (2007: 1,5%). Gegenüber dem Vorjahr ging die Zahl der Empfängerhaushalte um 1,9% zurück.
Die Gesamtausgaben für das Wohngeld – also für „reine“ Wohngeldhaushalte und „Mischhaushalte“ zusammen – betrugen im Jahr 2008 bundesweit rd. 750 Mio. Euro. Dies entspricht einem Rückgang um knapp ein Fünftel (18,8%) gegenüber dem Vorjahr.
In den neuen Ländern (ohne Berlin) wird Wohngeld rund doppelt so häufig in Anspruch genommen wie im früheren Bundesgebiet (mit Berlin): Am Jahresende 2008 bezogen 2,5% aller ostdeutschen Privathaushalte und 1,2% aller westdeutschen Privathaushalte Wohngeld. Am häufigsten waren die privaten Haushalte in Mecklenburg-Vorpommern (3,3%) sowie Sachsen (2,9%) auf Wohngeld angewiesen. Am seltensten nahmen die Privathaushalte in Bayern (0,9%) sowie in Baden-Württemberg und Hessen (je 1,0%) entsprechende Leistungen in Anspruch.
Gut die Hälfte (54%) aller Wohngeldempfänger führte einen Einpersonenhaushalt. 14% der Wohngeldempfänger lebten in einem Zwei-Personen-Haushalt, 8% in einem Drei-Personen-Haushalt. In 24% der Empfängerhaushalte wohnten vier oder mehr Personen.
90% der Empfängerhaushalte erhielten 2008 ihr Wohngeld als Mietzuschuss, die restlichen 10% als Lastenzuschuss, das heißt als Zuschuss zu den Aufwendungen für Kapitaldienst und Bewirtschaftung ihres Eigentums. Der durchschnittliche monatliche Wohngeldanspruch lag bei 88 Euro: Den Empfängerhaushalten von Mietzuschuss wurden durchschnittlich 85 Euro im Monat an Wohngeld ausgezahlt, den Empfängerhaushalten von Lastenzuschuss durchschnittlich 113 Euro. Die monatliche Bruttokaltmiete der Empfänger von Mietzuschuss betrug Ende 2008 durchschnittlich 6,10 Euro je Quadratmeter Wohnfläche, die monatliche Belastung der Lastenzuschussempfänger lag mit durchschnittlich 4,31 Euro je Quadratmeter Wohnfläche niedriger.
Neben den rd. 569.000 „reinen“ Wohngeldhaushalten gab es Ende 2008 in Deutschland noch rd. 52.000 wohngeldrechtliche Teilhaushalte in so genannten „Mischhaushalten“. Dies entspricht einer Verdoppelung der „Mischhaushalte“ gegenüber dem Vorjahr (2007: 26.122). Dabei handelt es sich um Haushalte, in denen Empfänger von staatlichen Transferleistungen, die nicht selbst wohngeldberechtigt sind, mit Personen zusammen leben, die wohngeldberechtigt sind.
Detaillierte Informationen und lange Zeitreihen zum Wohngeld können in der GENESIS-Online Datenbank abgerufen werden.
Quelle: Pressemitteilung des Statistischen Bundesamts Nr.465 vom 03.12.2009
In den neuen Ländern (ohne Berlin) wird Wohngeld rund doppelt so häufig in Anspruch genommen wie im früheren Bundesgebiet (mit Berlin): Am Jahresende 2008 bezogen 2,5% aller ostdeutschen Privathaushalte und 1,2% aller westdeutschen Privathaushalte Wohngeld. Am häufigsten waren die privaten Haushalte in Mecklenburg-Vorpommern (3,3%) sowie Sachsen (2,9%) auf Wohngeld angewiesen. Am seltensten nahmen die Privathaushalte in Bayern (0,9%) sowie in Baden-Württemberg und Hessen (je 1,0%) entsprechende Leistungen in Anspruch.
Gut die Hälfte (54%) aller Wohngeldempfänger führte einen Einpersonenhaushalt. 14% der Wohngeldempfänger lebten in einem Zwei-Personen-Haushalt, 8% in einem Drei-Personen-Haushalt. In 24% der Empfängerhaushalte wohnten vier oder mehr Personen.
90% der Empfängerhaushalte erhielten 2008 ihr Wohngeld als Mietzuschuss, die restlichen 10% als Lastenzuschuss, das heißt als Zuschuss zu den Aufwendungen für Kapitaldienst und Bewirtschaftung ihres Eigentums. Der durchschnittliche monatliche Wohngeldanspruch lag bei 88 Euro: Den Empfängerhaushalten von Mietzuschuss wurden durchschnittlich 85 Euro im Monat an Wohngeld ausgezahlt, den Empfängerhaushalten von Lastenzuschuss durchschnittlich 113 Euro. Die monatliche Bruttokaltmiete der Empfänger von Mietzuschuss betrug Ende 2008 durchschnittlich 6,10 Euro je Quadratmeter Wohnfläche, die monatliche Belastung der Lastenzuschussempfänger lag mit durchschnittlich 4,31 Euro je Quadratmeter Wohnfläche niedriger.
Neben den rd. 569.000 „reinen“ Wohngeldhaushalten gab es Ende 2008 in Deutschland noch rd. 52.000 wohngeldrechtliche Teilhaushalte in so genannten „Mischhaushalten“. Dies entspricht einer Verdoppelung der „Mischhaushalte“ gegenüber dem Vorjahr (2007: 26.122). Dabei handelt es sich um Haushalte, in denen Empfänger von staatlichen Transferleistungen, die nicht selbst wohngeldberechtigt sind, mit Personen zusammen leben, die wohngeldberechtigt sind.
Detaillierte Informationen und lange Zeitreihen zum Wohngeld können in der GENESIS-Online Datenbank abgerufen werden.
Quelle: Pressemitteilung des Statistischen Bundesamts Nr.465 vom 03.12.2009
zurück
Startseite
Kontakt
Sitemap
Impressum
AGB
NEWS 