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29.10.2009 | Marktinformationen

US-Immobilienmarkt atmet leicht auf

Der für die weltweise Finanz- und Wirtschaftskrise verantwortlich gemachte US-Immobilienmarkt erholt sich langsam aus seinem Tief. In den USA sind die Hauspreise im August in 20 großen Städten gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres zwar um 11,3% gesunken; im Vergleich zum Vormonat allerdings um moderate 1,2% gestiegen.

Case-Shiller-Index
Case-Shiller-Hauspreis-Index

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Das Abwärtstempo des US-Immobilienmarkts schwächte sich nach Angaben des Case-Shiller-Hauspreis-Index somit im August zum siebenten Mal in Folge ab. Im Juli schwächten sich die Hauspreise noch um 13,3% ab.

Gegenüber dem bisherigen Hoch von Mitte 2006 hat der Case-Shiller-Hauspreis-Index um rund 29% verloren.

Eine Stabilisierung der US-Hauspreise gilt als Voraussetzung für eine breite Wiederbelebung der Wirtschaft. Ob die jüngste Entwicklung nun als Vorbote für eine Erholung zu sehen ist, ist noch ungewiss, denn dem Häusermarkt in den USA steht noch eine Herausforderung bevor: Im November läuft ein Subventionspaket der amerikanischen Bundesregierung für Hauskäufer aus.
Der Case-Shiller-Index von Standard & Poor‘s spiegelt die Entwicklung auf dem Markt für US-Wohnimmobilien wider. Zu diesem Zweck betrachtet er die Preisentwicklung von Einfamilienhäusern in den 20 größten Metropolregionen der USA. Der Index wurde in den 1980er-Jahren von den Ökonomen Karl E. Case and Robert J. Shiller geschaffen. Wegen der großen Bedeutung von Wohneigentum in den USA gilt er als Konsum- und Konjunkturindikator. Weil sich der Index auf Immobilien in den Ballungsgebieten (und damit auf hochpreisige Gebäude) konzentriert, ist er indes volatiler als landesweite Indizes.

boerse.go.de (Pressemitteilung vom 27. Oktober 2009)

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