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08.06.2009 |
Marktinformationen
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Verbesserung der Datengrundlagen und Marktinformationen
Forschungsergebnisse und Empfehlungen von Sprengnetter Immobilienbewertung zur optimierten Nutzung von Marktdaten der Gutachterausschüsse sind in den von der Bundesregierung beschlossenen Wohnungs- und Immobilienmarktbericht 2009 eingeflossen. Zugleich wird die Nutzung von Synergieeffekten zwischen öffentlicher Hand und Privaten angestrebt.
Politik und private Akteure brauchen differenzierte, verlässliche und aktuelle Marktinformationen, um Entscheidungen zu treffen. Das gilt aus zwei Gründen: Neben der Betrachtung der Gesamtentwicklung ist für viele Fragestellungen der regionale Bezug zunehmend von hoher Bedeutung, auch für die Marktbeobachtung. Dadurch steigt der Bedarf an aktuellen regionalen Daten und differenzierenden Auswertungen. Zunehmende Internationalisierung und Professionalisierung der Immobilienmärkte erfordern eine stärkere Markttransparenz, um Marktstrukturen und ihre Potenziale und Risiken plausibel einschätzen zu können. Markttransparenz wird so zum Standortvorteil.
Verschiedene aktuelle Marktstudien kommen allerdings zu dem Ergebnis, dass aussagekräftige, sowohl konsistente und angemessen untergliederte als auch aktuelle Daten in der Immobilienwirtschaft fehlen. Dies erschwert sachgerechte Entscheidungen privater und institutioneller Investoren oder Nutzer der Daten. Datenlücken bestehen vor allem bei der Marktentwicklung, der Entwicklung (regionaler) Immobilienwerte, Immobilientransaktionen, zum Leerstand und der Wohnsituation der Haushalte. Hinzu kommen unterschiedliche Definitionen und Abgrenzungen.
Neben der amtlichen Statistik gibt es eine Reihe privater Anbieter, die schon heute wichtige Informationen zu den Immobilienteilmärkten veröffentlichen. Wichtig ist daher eine abgestimmte Arbeitsteilung öffentlicher und privater Akteure, um Synergieeffekte zu nutzen.
Verschiedene aktuelle Marktstudien kommen allerdings zu dem Ergebnis, dass aussagekräftige, sowohl konsistente und angemessen untergliederte als auch aktuelle Daten in der Immobilienwirtschaft fehlen. Dies erschwert sachgerechte Entscheidungen privater und institutioneller Investoren oder Nutzer der Daten. Datenlücken bestehen vor allem bei der Marktentwicklung, der Entwicklung (regionaler) Immobilienwerte, Immobilientransaktionen, zum Leerstand und der Wohnsituation der Haushalte. Hinzu kommen unterschiedliche Definitionen und Abgrenzungen.
Neben der amtlichen Statistik gibt es eine Reihe privater Anbieter, die schon heute wichtige Informationen zu den Immobilienteilmärkten veröffentlichen. Wichtig ist daher eine abgestimmte Arbeitsteilung öffentlicher und privater Akteure, um Synergieeffekte zu nutzen.
Sprengnetter Forschungsbericht: BBR kann Gutachterausschussinformationen besser nutzen
Der EU-weite Zensus 2011, der eine komplette Erhebung des Wohnungsbestands vornehmen wird, wird ebenso wie die seit einigen Jahren erhobene Dienstleistungsstatistik und das Unternehmensregister der Statistischen Ämter einen Beitrag zur Lückenschließung leisten. Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) erweitert im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) seine immobilienwirtschaftliche Berichterstattung um ein Monitoring gewerblicher Immobilienmärkte. Neben einer besseren Abbildung regionalisierter Mietpreisentwicklungen zeichnet sich auch im Bereich der Kaufpreisbeobachtung durch eine optimierte Nutzung von Gutachterausschussinformationen eine Qualitätssteigerung ab. Sprengnetter Immobilienbewertung hat in diesem Rahmen einen Forschungsbericht verfasst.
Bundesbauminister Wolfgang Tiefensee erklärt zu dem 1. Bericht der Bundesregierung zur Wohnungs- und Immobilienwirtschaft:
"Die Immobilienwirtschaft leistet einen erheblichen Beitrag für die Volkswirtschaft insgesamt. Sie ist eine wichtige Wachstumsbranche. Auch in der Finanzkrise bleibt der deutsche Wohnungs- und Immobilienmarkt ein stabilisierender Faktor für die Gesamtwirtschaft. Das liegt insbesondere an den in Deutschland üblichen sicheren und langfristig ausgerichteten Finanzierungsinstrumenten, wie z.B. Festzinshypotheken und Bausparen. Es gab in den vergangenen Jahren keine spekulativen Übertreibungen und keine Immobilienpreisblasen, daher auch aktuell keine Zusammenbrüche, die die Gesamtwirtschaft belasten. In den USA ist der Immobiliensektor Auslöser der Finanz- und Wirtschaftskrise, in Deutschland ist diese Branche ein wichtiger und sicherer Stabilitätsfaktor.
Die Wohnungsversorgung in Deutschland ist gut. In den vergangenen Jahren wurde vorrangig bestehender Wohnraum saniert und modernisiert. Die Bundesregierung hat gezielte Maßnahmen für die energetische und die altersgerechte Anpassung von Wohnungen und Häusern geschaffen. Allein über das CO2- Gebäudesanierungsprogramm mit einem Investitionsvolumen von 40 Milliarden Euro konnten seit 2006 bis heute über 900.000 Wohnungen energetisch saniert oder gleich energieeffizient gebaut werden. Im Rahmen des Konjunkturpakets I wurden die Mittel noch einmal kräftig aufgestockt. Im Auge behalten müssen wir aber auch den Neubau in Deutschland. Er bewegt sich aktuell an der Untergrenze des nachhaltigen Bedarfs. Diese Entwicklung werden wir weiterhin aufmerksam verfolgen. Es darf nicht zu einem Unterangebot kommen, das dann zu höheren Mieten führen würde.
Die soziale Sicherung des Wohnens ist auch in Zukunft Schwerpunkt unserer Wohnungspolitik. Wir haben das Wohngeld reformiert und seit Beginn dieses Jahres deutlich angehoben. Die Leistungsverbesserungen haben insgesamt ein Volumen von 520 Millionen Euro. Rund 800.000 Haushalte profitieren davon.
Rund eine Million Wohnungen wurden seit 2004 bis 2008 von ausländischen Investoren gekauft. Wir beobachten diese Entwicklung genau, ob sie negative Auswirkungen auf Wohnungsmarkt und Stadtentwicklung hat."
Bundesbauminister Wolfgang Tiefensee erklärt zu dem 1. Bericht der Bundesregierung zur Wohnungs- und Immobilienwirtschaft:
"Die Immobilienwirtschaft leistet einen erheblichen Beitrag für die Volkswirtschaft insgesamt. Sie ist eine wichtige Wachstumsbranche. Auch in der Finanzkrise bleibt der deutsche Wohnungs- und Immobilienmarkt ein stabilisierender Faktor für die Gesamtwirtschaft. Das liegt insbesondere an den in Deutschland üblichen sicheren und langfristig ausgerichteten Finanzierungsinstrumenten, wie z.B. Festzinshypotheken und Bausparen. Es gab in den vergangenen Jahren keine spekulativen Übertreibungen und keine Immobilienpreisblasen, daher auch aktuell keine Zusammenbrüche, die die Gesamtwirtschaft belasten. In den USA ist der Immobiliensektor Auslöser der Finanz- und Wirtschaftskrise, in Deutschland ist diese Branche ein wichtiger und sicherer Stabilitätsfaktor.
Die Wohnungsversorgung in Deutschland ist gut. In den vergangenen Jahren wurde vorrangig bestehender Wohnraum saniert und modernisiert. Die Bundesregierung hat gezielte Maßnahmen für die energetische und die altersgerechte Anpassung von Wohnungen und Häusern geschaffen. Allein über das CO2- Gebäudesanierungsprogramm mit einem Investitionsvolumen von 40 Milliarden Euro konnten seit 2006 bis heute über 900.000 Wohnungen energetisch saniert oder gleich energieeffizient gebaut werden. Im Rahmen des Konjunkturpakets I wurden die Mittel noch einmal kräftig aufgestockt. Im Auge behalten müssen wir aber auch den Neubau in Deutschland. Er bewegt sich aktuell an der Untergrenze des nachhaltigen Bedarfs. Diese Entwicklung werden wir weiterhin aufmerksam verfolgen. Es darf nicht zu einem Unterangebot kommen, das dann zu höheren Mieten führen würde.
Die soziale Sicherung des Wohnens ist auch in Zukunft Schwerpunkt unserer Wohnungspolitik. Wir haben das Wohngeld reformiert und seit Beginn dieses Jahres deutlich angehoben. Die Leistungsverbesserungen haben insgesamt ein Volumen von 520 Millionen Euro. Rund 800.000 Haushalte profitieren davon.
Rund eine Million Wohnungen wurden seit 2004 bis 2008 von ausländischen Investoren gekauft. Wir beobachten diese Entwicklung genau, ob sie negative Auswirkungen auf Wohnungsmarkt und Stadtentwicklung hat."
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