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08.02.2010 |
Marktinformationen
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Deutsche Büromärkte im Marktabschwung
Die Büromärkte in den sieben von der gif untersuchten Immobilienhochburgen haben im vergangenen Jahr einen Gesamtumsatz von 2,3 Mio. qm erzielt. Dieser Wert liegt damit rund 26% unter dem Vorjahreswert von 2008 (3,1 Mio. qm) und knapp über dem Umsatzniveau des Jahres 2004.
Nach dem Rekordjahr 2007 (3,4 Mio. qm) war damit der Umsatz zum zweiten Mal in Folge rückläufig. Die Flächenumsätze des Jahres 2009 belegen ferner, dass sich diese synchron zur schwachen Wirtschaftsentwicklung verhalten. Zu diesem Ergebnis kommt der Arbeitskreis Marktanalysen und Bedarfsprognosen der Gesellschaft für Immobilienwirtschaftliche Forschung e. V. (gif) aufgrund der von ihm moderierten Abstimmungsrunden mit den marktführenden Immobilienberatern über die Markteckdaten für das Jahr 2009.
Ähnlich negativ wie die Umsatzentwicklung haben sich auch die Mieten und der Leerstand entwickelt: Sowohl im Segment der Spitzen- und Durchschnittsmieten wurden an nahezu allen Standorten Rückgänge dokumentiert. Ausnahmen bildeten jeweils Stuttgart (Spitzenmiete unverändert 18,00 €) bzw. Düsseldorf (Durchschnittsmiete +0,20 € auf 13,70 €) und Frankfurt (17,50 € auf 20,00 €). „Dieser kurzfristige Anstieg der Durchschnittsmieten ist in rückläufigen Märkten nicht ungewöhnlich“, erläutert Ursula Neißer von DTZ Zadelhoff, welche die Durchführung der diesjährigen Erhebung verantwortet hat. “Spiegeln sich doch in ihnen die Bemühungen der Unternehmen, sich Flächen in den sehr guten Lagen zu relativ günstigeren Mietpreisen als zuvor zu sichern.“. Ebenfalls sind, mit Ausnahme Stuttgarts, an allen Standorten die Leerstände gestiegen. In den einzelnen Moderatorenrunden wurde ferner berichtet, dass sich mit Blick auf das Jahr 2010 keiner der Standorte über eine zu große Anzahl an kurzfristig auf den Markt drängenden Neubauflächen Sorgen zu machen braucht. „Fundamental sind die deutschen Büromärkte in gesunder Verfassung, ein rapider Anstieg an Neubauüberkapazitäten wie zuletzt 2002 dokumentiert, ist für die kommenden Jahre nicht zu erwarten“, so Neißer weiter.
Die Erhebungen schließen in allen Märkten traditionell die Eigennutzer-Transaktionen mit ein. Trotz eines Rückgangs um fast 32% konnte erneut München den höchsten Umsatz mit 453.000 qm auf sich verbuchen, erneut gefolgt von Berlin (444.000 qm, -9,4%) Den größten Umsatzrückgang musste Düsseldorf (243.100 qm, -42,7%) registrieren; mit einem Rückgang von -5,9% hielt sich erneut Stuttgart am besten (171.000 qm).
Der aktuelle Büroleerstand in den sieben Büromärkten wird von der gif zum Jahresende mit rund 7,59 Mio. qm angegeben. Bezogen auf den Gesamtbestand in den untersuchten Städten entspricht dies einer Leerstandsquote von 9,2%. Gegenüber dem Vorjahr (8,6%) ist damit eine weitere Erhöhung eingetreten. „Gleichwohl wird der Leerstandsanstieg immer stärker durch strukturelle Aspekte getrieben (Altflächen), denn durch Neubauten. Im laufenden Jahr muss deshalb mit einem erneuten Leerstandsanstieg gerechnet werden“, analysiert die gif.
An der gif-Untersuchung zum Jahr 2009 haben an den zwölf Standorten 39 Unternehmen mit rund 100 Vertretern der Branche mitgewirkt. Die detaillierten Werte der Büromarkterhebung können im gif-Onlineshop unter https://www.gif-ev.de/publikationen/onlineshop/sonstiges abgerufen werden.
Quelle: gif-Presseinformation vom 05. Februar 2010
Ähnlich negativ wie die Umsatzentwicklung haben sich auch die Mieten und der Leerstand entwickelt: Sowohl im Segment der Spitzen- und Durchschnittsmieten wurden an nahezu allen Standorten Rückgänge dokumentiert. Ausnahmen bildeten jeweils Stuttgart (Spitzenmiete unverändert 18,00 €) bzw. Düsseldorf (Durchschnittsmiete +0,20 € auf 13,70 €) und Frankfurt (17,50 € auf 20,00 €). „Dieser kurzfristige Anstieg der Durchschnittsmieten ist in rückläufigen Märkten nicht ungewöhnlich“, erläutert Ursula Neißer von DTZ Zadelhoff, welche die Durchführung der diesjährigen Erhebung verantwortet hat. “Spiegeln sich doch in ihnen die Bemühungen der Unternehmen, sich Flächen in den sehr guten Lagen zu relativ günstigeren Mietpreisen als zuvor zu sichern.“. Ebenfalls sind, mit Ausnahme Stuttgarts, an allen Standorten die Leerstände gestiegen. In den einzelnen Moderatorenrunden wurde ferner berichtet, dass sich mit Blick auf das Jahr 2010 keiner der Standorte über eine zu große Anzahl an kurzfristig auf den Markt drängenden Neubauflächen Sorgen zu machen braucht. „Fundamental sind die deutschen Büromärkte in gesunder Verfassung, ein rapider Anstieg an Neubauüberkapazitäten wie zuletzt 2002 dokumentiert, ist für die kommenden Jahre nicht zu erwarten“, so Neißer weiter.
Die Erhebungen schließen in allen Märkten traditionell die Eigennutzer-Transaktionen mit ein. Trotz eines Rückgangs um fast 32% konnte erneut München den höchsten Umsatz mit 453.000 qm auf sich verbuchen, erneut gefolgt von Berlin (444.000 qm, -9,4%) Den größten Umsatzrückgang musste Düsseldorf (243.100 qm, -42,7%) registrieren; mit einem Rückgang von -5,9% hielt sich erneut Stuttgart am besten (171.000 qm).
Der aktuelle Büroleerstand in den sieben Büromärkten wird von der gif zum Jahresende mit rund 7,59 Mio. qm angegeben. Bezogen auf den Gesamtbestand in den untersuchten Städten entspricht dies einer Leerstandsquote von 9,2%. Gegenüber dem Vorjahr (8,6%) ist damit eine weitere Erhöhung eingetreten. „Gleichwohl wird der Leerstandsanstieg immer stärker durch strukturelle Aspekte getrieben (Altflächen), denn durch Neubauten. Im laufenden Jahr muss deshalb mit einem erneuten Leerstandsanstieg gerechnet werden“, analysiert die gif.
An der gif-Untersuchung zum Jahr 2009 haben an den zwölf Standorten 39 Unternehmen mit rund 100 Vertretern der Branche mitgewirkt. Die detaillierten Werte der Büromarkterhebung können im gif-Onlineshop unter https://www.gif-ev.de/publikationen/onlineshop/sonstiges abgerufen werden.
Quelle: gif-Presseinformation vom 05. Februar 2010
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